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Kanarisches Ringen

Das kanarische Ringen ist ein einheimischer Sport, der laut der Geschichte seine Ursprünge in der Epoche der Eroberer der Inselgruppe hat. Laut Historikern haben Guanches, die Ureinwohner der Kanarischen Inseln, so ihrer Differenzen untereinander geschlichtet. Auf diese Weise zeigten sie Anmut, Kunst, Stärke und Tapferkeit. Der Besiegt respektierte anschließend die Worte seines Rivalen.

Das Ringen ist mittlerweile ein unerlässlicher Teil der Stadtfeste und hat in der Ortsgemeinde Tías, die Stadt der Kämpfer, einen hohen traditionellen Stellenwert. Die Bekleidung, die sogenannte ropa de brega (zu deutsch: die Kampfkleidung) besteht aus einer weiten kurzen Hose, welche bis zur Hälfte hochgekrempelt wird, damit man den Gegner besser greifen kann, und einem T-Shirt.

Das Schauspiel findet auf einem kreisförmigen Feld statt. Der Kampf besteht darin den Gegner zu stürzen und mit einem beliebigen Körperteil, ausgenommen sind hier die Füße, den Sandboden zu berühren. Hierfür nutzen die Kämpfer verschiedene Techniken oder Geschicklichkeitszüge die Namen wir burra, cango, pardelera chascona, vacío, traspiés, etc. tragen. Die Teams bestehen aus 12 Kämpfern, die sich nach zwei Stürzen aus dem Spiel disqualifizieren. Jeder Kämpfer bekommt ein Punkt. Punkte machen jene Kämpfer, die durch Technik oder Kraft das Team stützen und in einem Kampf mehr als einen Gegner zu Boden bringen.

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